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18.12.2009 14:57

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Die neue Staffel im Januar 2010

«SF bi de Lüt - Familiensache» zeigt drei Familien und drei Welten. Eine Bergbauern-, eine Tierarzt- und eine Artistenfamilie gewähren einen intimen Einblick in ihr Privat- und Berufsleben - drei Familien, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

blog-familiensache.jpgDie zweite Staffel «SF bi de Lüt - Familiensache» bietet spannende und berührende Einblicke in das Leben der Familien.



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20.10.2009 11:21

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Eine neue Staffel mit Nik Hartmann

«SF bi de Lüt» startet am 23. Oktober 2009 mit der neuen Sendereihe «Vereinsgeschichten». Nik Hartmann geht auf eine Entdeckungsreise durch die Schweizer Vereinslandschaft und besucht interessante Menschen, die sich mit viel Herzblut und Engagement für ihren Verein einsetzen. «Einmal im Leben» lautet das Motto der ersten Sendung. Diesmal geht es auf Hochjagd im Bündnerland, auf Jungfernflug mit einem Modellflugzeug und auf den Piz Gloria im Dienste Ihrer Majestät.

Nik Hartmann

«SF bi de Lüt - Vereinsgeschichten» jeweils am Freitag um 20.05 Uhr auf SF 1.



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14.10.2009 06:56

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Finalsendung am 16. Oktober 2009 auf dem Ballenberg

Welche der sieben Kandidatinnen geht dieses Jahr als Siegerin aus dem Wettbewerb «Landfrauenküche» hervor? In der Finalsendung auf dem Ballenberg im Berner Oberland lüftet Nik Hartmann das grosse Geheimnis.

Ballenberg

Alle Rezepte aus der Sendung finden Sie hier. Die DVD und ein Rezeptebuch zu allen drei Staffeln können Sie im SF Shop bestellen.



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7.10.2009 12:08

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Diana Tscherry aus Agarn (VS)

Nachdem der Oberwalliser Bäuerinnenverband einen Aufruf zur Sendung gestartet hatte, ermunterte mich mein Mann Remo, mich doch anzumelden.

Gesagt - getan. Schon kurze Zeit später kam das Schweizer Fernsehen vorbei und wir machten das erste Casting. Bereits 3 Tage nach dem Besuch wurde mir telefonisch mitgeteilt, dass ich bei der Landfrauenküche 09 dabei sei.

Diana Tscherry


Die erste Begegnung mit den sechs Landfrauen beim Fototermin und den Trailer-Aufnahmen war freundschaftlich und interessant. Dort standen wir auch zum ersten Mal vor der Kamera. Die Zusammenarbeit zwischen uns und dem Fernsehteam war sehr angenehm und lustig. Als ich an diesem Abend meine Heimreise ins Wallis antrat wurde mir klar, dass nun eine spezielle und unbekannte Zeit für mich beginnen würde.

Endlich war es dann soweit; die erste Reise führte uns sechs Landfrauen nach Wolfhalden AR zu Heidi Ineichen. Die Begrüssung war sehr herzlich und wir freuten uns auf den Nachmittag. Wie im Flug ging er vorüber und schon bald wurden wir zum ersten Wettessen zu Tisch gebeten. Schwer auszumachen, wer damals nervöser war. Heidi in der Küche oder wir Landfrauen während des Essens.
Doch je länger der Abend dauerte, desto gemütlicher wurde er. In der Nacht, als uns Rolf ins Hotel zurückchauffierte, war ich sehr glücklich und froh, dass ich bei der Landfrauenküche 09 auch mit dabei war. Ich freute mich darauf, andere Menschen, Landstriche und Spezialitäten kennenzulernen. Kaum angefangen, waren die sechs Landfrauenessen schon vorüber und die Filmwoche bei mir im Wallis stand vor der Tür. Das Wetter war sehr sonnig und heiss. Es war eine wunderschöne Drehwoche und ich konnte so richtig Kraft tanken für den bevorstehenden Samstag.

Dann war es soweit. Ich begrüsste die Landfrauen in Agarn vor der Kirche. Dort stiessen wir mit einem Gläschen Weisswein bei herrlichem Sonnenschein auf den heutigen Tag an. Danach musste ich zurück in die Küche, wo auch schon meine Helferinnen eingetroffen waren.

Wir alle strahlten noch viel Ruhe aus und genossen den Nachmittag.
Doch um 18.00 Uhr, als wir die Vorspeise servieren sollten, war es dann vorbei mit der Ruhe. Wir alle waren angespannt und nervös.
Glücklicherweise wurden wir aber von Pannen verschont und der gesamte Ablauf in der Küche verlief reibungslos. Die Erleichterung war gross, als das Dessert die Küche verliess und serviert wurde. Wir waren alle sehr froh und waren der Meinung, dass der Abend geglückt sei. Als ich die Kaffeerunde servierte und mich zu den Landfrauen setzte, begann die Fachsimpelei. Wir hatten noch einen wunderschönen, gemütlichen Abend vor uns. Und so wurde die Nacht zum Tag. Als die Landfrauen mit ihren Ehemännern und dem gesamten Fernsehteam unseren Hof verliessen, musste ich plötzlich mit Wehmut feststellen, dass damit die Landfrauenküche hier im Wallis vorüber war. Für mich persönlich war es ein wunderschönes, unvergessliches Erlebnis. Es war eine superschöne Zeit und ich würde ohne mit der Wimper zu zucken, morgen nochmals mitmachen.

Herzlichen Dank.
Ein grosses Dankeschön geht an das gesamte Fernsehteam - die Zusammenarbeit war sehr angenehm. Herzlichen Dank auch an Herbert und Johann, die den Event organisierten. Aber auch an alle anderen, die bei diesem Anlass irgendwie mitgeholfen haben.
Ein spezieller Dank den Helferinnen in der Küche und im Service. Auch denen, welche mir per Telefon oder SMS alles Gute wünschten. Oder die, die am Montag nachgefragt haben, wie es geklappt habe.
Ein Vergelt Gott an die Gemeinde und an die gesamte Bevölkerung.
Während den Dreharbeiten waren sie mir gegenüber mit einer offenen und herzlichen Art begegnet. Über das kleine Präsent der Gemeinde freuten sich die Landfrauen riesig und es wird Ihnen in guter Erinnerung bleiben.

Der letzte Dank geht an meinen Mann Remo und meine Mutter Edith. Ohne Sie wäre eine Teilnahme sehr schwierig gewesen.

Diana Tscherry



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1.10.2009 13:54

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Christine Alder aus Hallau (SH)

Die letzte Staffel der «Landfrauenküche» habe ich fasziniert mitverfolgt. Ich sagte zu meinem Mann: «Wenn emol dä Kanton Schaffuuse a d'Reihe chunt, dänn meldi i mi au!»

Als dann im letzten Winter der Aufruf kam, dass für die neue Serie eine Person aus unserem Kanton gesucht wird, wurde das Thema wieder aktuell. Nicht alle in der Familie waren von Anfang an von dieser Idee so begeistert wie ich. Nachdem mein Mann und die Schwiegereltern aber eine Nacht darüber geschlafen hatten, standen alle voll und ganz hinter mir. So ging es schnell und meine Bewerbung wurde abgeschickt.

Gross war dann die Überraschung, als wir erfuhren, dass das Fernsehen für ein Casting vorbeischaut, und noch grösser war später die Freude, als der Telefonanruf kam, dass wir den Kanton Schaffhausen vertreten dürfen.

Christine Alder

Über meine Menu-Auswahl brauchte ich mir nicht lange den Kopf zu zerbrechen. Fleisch und eigene Kartoffeln gehören einfach dazu! Viel grösser war die Herausforderung, das Essen noch warm zu den Landfrauen hinüberzubringen, denn der Weg von meiner Küche bis ins Stübli der Gruppenunterkunft führt quer durch das Gebäude. Aber auch das haben wir gut gemeistert.

Neben unserem Landwirtschaftsbetrieb betreiben wir eine Gruppenunterkunft und bieten diese hauptsächlich für Ferienlager an. Da das ganze Haus rollstuhlgängig ist, dürfen wir oft auch behinderte Menschen zu unseren Gästen zählen. Im zweiten Stock des Hauses befinden sich zudem zwei Ferienwohnungen, die ebenfalls vermietet werden. Auch viele Gäste aus dem Ausland verbringen so bei uns Ferien auf dem Bauernhof. In den Sommermonaten ist unser Haus am besten gebucht. Die Gäste reisen meistens an Samstagen an oder ab und so geht es an diesem Wochentag oft hektisch zu und her. Da ich jedes Wochenende für die Aufnahmen ausser Haus war, mussten Personen gefunden werden, die beim Bereitstellen des Hauses für neue Gäste behilflich waren.

Kurz entschlossen schickte die Präsidentin der Landfrauen Hallau/Oberhallau, Doris Bleuler, ein E-Mail an alle unsere Mitglieder mit der Bitte, uns tatkräftig zu unterstützen. So griffen uns jedes Wochenende fleissige Landfrauen unter die Arme - eine wahrlich nicht selbstverständliche Geste, denn schliesslich hat jede Frau auch ihren Betrieb und ihre Familie zu Hause und damit bestimmt auch selber genügend zu tun. Vielen herzlichen Dank, liebe Hallauer und Oberhallauer Landfrauen!

Unsere drei Mädchen Jasmin, Simone und Ramona durften an den Wochenenden bei Grosi, Grosätti, Gottis und bei guten Bekannten übernachten. Sie fanden das «mega-cool». Der jüngste Spross Pirmin wurde während meiner Abwesenheit durch meinen Mann René und die Schwiegermutter Annemarie betreut.

So konnte ich also jeden Samstag beruhigt unser Berghof verlassen und das spannende Programm der anderen Landfrauen richtig geniessen.

Besonders schön fand ich die Dreharbeiten bei uns auf dem Betrieb. Mit Sabine, Ruedi und Heinz erlebten wir eine sehr intensive Zeit. Die drei haben auch den feinen Hallauer Wein zu schätzen begonnen: Nach einer Einladung zum z'Mittagessen bei C.C. brauchte es für die Dreharbeiten am Nachmittag zusätzliche Konzentration. Sie haben es verstanden, auch während der Aufnahmen jederzeit auf uns und unsere Gäste Rücksicht zu nehmen. Vielen herzlichen Dank euch dreien; es war lässig mit Euch!

Christine Alder



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22.9.2009 17:31

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Priska Abegg aus Steinerberg SZ

Die Würfel sind im Mai gefallen, dass ich den Kanton Schwyz im Wettbewerb um die beste Landfrauenküche vertreten soll. Für mich war die Überraschung gross, dass mich das Fernsehen ausgewählt hat. Beim sogenannten "Casting", einem Besuch der Sendeverantwortlichen auf unserem Hof, war ich nicht in Bestform! Ich war ein bisschen angespannt, denn meine drei quirligen Buben im Alter von sechs, sieben und acht Jahren forderten mich an diesem Tag ziemlich heraus. Sie hatten nur Unfug im Kopf. Ja, sie wissen haargenau, dass Mami vor fremden Leuten nicht gern schimpft...

Priska Abegg


Die Überraschung wich bald der Freude und gemeinsam mit meiner Freundin Jeannette ging ich ans Werk. Menü planen, Dekorationvorschläge ausprobieren. Nichts wollten wir dem Zufall überlassen. Bereits beim ersten Treffen mit der verantwortlichen Redaktorin konnte ich fixfertige Ideen präsentieren. Ich glaube, sie war ein bisschen überrascht, ob meiner frühzeitigen Planung. Aber so bin ich halt! Ich erklärte ihr auch, dass die Wochen im Sommer bei Bergbauern arbeitsintensiv seien. Die Kirschenernte muss eingebracht werden. Das Emd kann nicht warten bis die Dreharbeiten vorbei sind. Genau in der Woche als das Fernsehteam im Steinerberg weilte, mussten wir dann auch emden. Das forderte alle Arbeitskraft auf dem Hof - auch meine. So war es gut, dass alles schon geplant und wenigstens im Kopf organisiert war.

Die Woche mit der Fernsehequipe begann mit einer grossen Aufregung! Meine Freundin Jeannette telefonierte vom Spitalbett aus! Sie hatte sich vor Tagen am Finger verletzt. Daraus wurde eine böse Infektion mit Tendenz zur Blutvergiftung. Mindestens drei Tage Bettruhe wurden ihr verordnet. Was, wenn Jeannette am Samstag nicht gemeinsam mit mir in der Küche stehen konnte? Mein Mann Peter und meine ganze Familie sprachen mir Mut zu und versicherten mir ihre Hilfe. Das Fernseh-team sagte immer: "Priska, es chonnt schoo guet." Dieser Ausspruch wurde zum Slogan der Woche!

Viele Leute im Steinerberg haben mich unterstützt. Unser Schreiner im Dorf stellte mir für das Essen der Landfrauen einen wunderschönen Tisch zur Verfügung. Susanne, meine Nachbarin "spendierte" ihre neuen Stühle dazu. Unser ausgeräumtes Wohnzimmer wurde zum Esszimmer für sechs Landfrauen umfunktioniert. Es konnte sich sehen lassen. Jetzt war da nur noch ein Problem: Bei uns im Quartier gibt es eine Schweinemästerei. Je nach Wind- und Wetterlage riecht es etwas streng. Weil ich bereits Erfahrung hatte mit den andern Landfrauenessen wusste ich, dass in der Stube oft gelüftet werden muss, da die Scheinwerfer für die Dreharbeiten viel Wärme abgeben. Dann würden auch bei mir die Fenster aufgerissen und es würde bald nach Schweinemästerei riechen! Klar, es sind alles Landfrauen am Tisch, die verstehen die Landwirtschaft, aber der Geruch würde das Essen trotzdem beeinflussen. Mein Nachbar war sofort bereit, am Samstagabend während des Essens die Lüftung auszuschalten. Das war sehr nett und freute mich sehr.

Meine Schwiegereltern, die im oberen Stock wohnen, schauten in der Woche oft zu den Buben. Und meine Buben? Sie waren wahre Engel. Sie hatten keinen oder fast keinen Unfug im Kopf. Sie halfen mit, mussten nicht ermahnt werden, stritten selten. Ja, sie waren unbefangen dem Fernsehteam gegenüber, ihnen gefiel die Filmerei sehr. Die Woche war streng, aber schön. Zwar konnte ich meinem Mann auf dem Betrieb nicht ganz so viel helfen wie sonst, aber er nahm das gelassen. Als dann am Donnerstag feststand, dass ich am Samstag auf die Hilfe von Jeannette zählen konnte, war ich im siebten Himmel. Jetzt wusste ich: "Es chonnt schoo guet."

Herzliche Grüsse
Priska Abegg

(Sendung vom 25. September 2009, 20.05 Uhr auf SF 1)



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16.9.2009 14:46

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Vroni Oswald, Näfels GL

Ich möchte mit diesen Gedanken einen kurzen Rückblick auf eine intensive und erlebnisreiche Zeit halten.

In meinen kühnsten Gedanken wäre ich nie darauf gekommen, dass das Fernsehen mich auswählen könnte. Unser Betrieb ist nicht gross und liegt in Näfels alles andere als an einem attraktiven Ort - mit der Grossbaustelle eines Fachmarktes praktisch vor der Haustüre.

Vroni Oswald

Eigentlich waren wir mit sehr vielen Gedanken zu unserer Zukunft beschäftigt. Doch dann kam das Telefon vom Fernsehen: «Frau Oswald Sie sind dabei!»

Bald konnte ich die anderen sechs Frauen kennenlernen, die am Wettbewerb "Landfrauenküche" teilnahmen: Bäuerinnen, denen die Werte und Produkte, die sie auf ihren Betrieben haben und produzieren, ebenfalls sehr am Herzen liegen. So verschieden wir auch waren und sind, konnte sich doch jede mit jeder unterhalten und fachsimpeln.

Es begann eine intensive Zeit. Als uns meine Redaktorin Simone zum ersten Mal zuhause besuchte, um die ganze Familie kennenzulernen, ging es richtig los. Sie hatte so viele Fragen, wollte so viel von uns und unserem Umfeld wissen, dass wir uns - die ganze Familie - schon selbst wieder neu entdeckten.

In der Drehwoche lernten wir auch Oli, den Kameramann, und Jürg, den Tontechniker, kennen. Beide waren immer sehr bestrebt, unser Leben aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen und uns in optimaler Tonlage zu hören.

Die ganze Drehwoche über und auch sonst hatte ich ein grossartiges Team von Helferinnen und Helfern um mich. Da waren meine Mutter und meine Schwiegermutter, die meinen Haushalt, meine Wäsche und überhaupt alles inklusive Familie in Schuss hielten. Mit dabei auch Erika, die selbst einen Betrieb hat, und jederzeit zu allen Taten bereit war. Da sind Heidi und Sahra, die sich um meine Tiere gekümmert haben. Heidi hat meine Wagonette aus dem Effeff geputzt und meinen Schimmel schon fast weisser als weiss gewaschen. Sahra hat serviert, was das Zeug hielt. Meine Nachbarn Ruth und Martin haben den ganzen Apéro in den Freulergarten transportiert und mit viel Liebe dort aufgestellt. Mein Mann und meine Kinder haben mit grosser Freude mitgemacht. Alle haben sie mitgeholfen, haben mich unterstützt und mitgefiebert. Ich bin auch heute noch immer tief beeindruckt von diesem Zusammenhalt und der gegenseitigen Wertschätzung.

Zum Schluss noch ein Spruch, der in meinen Augen zu all meinem Erlebten passt:

Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum.
Wenn Menschen gemeinsam träumen, ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit.

Vroni Oswald, Näfels



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9.9.2009 08:39

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Heidi Schmid, Menzingen ZG

Landfrauenküchen-Blog von Heidi Schmid, Menzingen

Ich darf auf eine interessante, erlebnisreiche und schöne Zeit zurückblicken.

Meine Familie hat mir den nötigen Mut gegeben, auf die Anfrage zum Mitmachen einzusteigen. Sie hat mich auch unterstützt und mitgeholfen, dass in dieser Zeit ein tolles Familienprojekt realisiert werden konnte.

Heidi Schmid

Jeden Tag mit Produkten zu kochen, die im Garten oder auf dem Feld gewachsen sind, und mit Fleisch unserer Tiere, ist ein Privileg. Meine Familie schätzt das Selbstgemachte und so macht mir das Kochen und Backen jeden Tag aufs Neue Spass. Auch für das Landfrauenessen war es mir wichtig, ein Menu aus unseren Hofprodukten zu kreieren und die traditionelle Kirschtorte raffiniert auf den Teller zu bringen.

Abgesehen vom Kochen war die Filmwoche ein Höhepunkt. Martina hatte ihre Ferien auf diese Woche geplant, so dass sie für mich einspringen konnte, wo immer "Not an Frau" war, und auch auf Petra und Samuel konnte ich zählen. Für alles bin ich ihnen sehr dankbar. Ein spezieller Dank geht an meinen Mann Benedikt; er hat in letzter Minute das Problem mit der kleinen Stube gelöst und in der Remise eine wunderschöne «Landfrauenstube» eingerichtet. Jetzt freute ich mich umso mehr auf die sechs Landfrauenkolleginnen. Der Samstag war für mich ein gefreuter Tag, und ich werde ihn in sehr guter Erinnerung behalten, nicht zuletzt auch wegen meinen guten Helferinnen.

Die Zusammenarbeit in dieser Woche ist unser Familienmotto. Jedes Mitglied hilft entsprechend seinen Fähigkeiten und Kräften, die Arbeiten auf dem Betrieb wie auch im Haushalt über die Runden zu bringen. Gerne helfe ich draussen und als Ausgleich hilft mir Benedikt, zum Beispiel nach einem strengen Tag die Küche aufräumen. Das ist für mich das Schönste, dass auch die Hausarbeit die nötige Wertschätzung erhält.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude, Zufriedenheit und die verdiente Wertschätzung für Ihre Arbeit im Haus, auf dem Hof oder an Ihrer Arbeitsstelle. Ich wünsche Ihnen aber auch immer wieder die nötige Zeit für Musse.

Herzlich
Heidi Schmid



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1.9.2009 20:13

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Elisabeth Raaflaub, Gstaad BE

Als ich vor ein paar Monaten von der Landfrauenvereinigung des Saanenlandes angefragt wurde, ob ich als Kandidatin bei der «Landfrauenküche» mitmachen möchte, habe ich zuerst abgesagt - ich habe mir nicht zugetraut, solch eine grosse Verantwortung zu tragen.

Elisabeth Raaflaub

Ich sagte mir, dass es doch sicher jüngere Frauen aus der Region gäbe, die das viel besser können als ich. Die ersten beiden Sendestaffeln der «Landfrauenküche» habe ich regelmässig geschaut und hatte immer grossen Respekt vor der tollen Arbeit der Teilnehmerinnen. Ich dachte mir aber immer, dass ich das nie schaffen würde. Dann kam erneut eine Anfrage der Landfrauen aus meiner Region, weil sie keine andere Landfrau gefunden hatten, die bereit war, mitzumachen. Die Vize-Präsidentin bat mich, mir die Sache nochmals zu überlegen. Als mir klar wurde, dass wirklich niemand anderes aus dem Saanenland mitmachen wollte und Gstaad sonst nicht in der Sendung vertreten gewesen wäre, liess ich mir das Ganze nochmals durch den Kopf gehen und sagte schliesslich zu. Mein Mann, meine Schwiegertochter, mein Sohn und andere Landfrauen haben mir sofort ihre Unterstützung zugesagt und das hat mich sehr motiviert. Im Mai fand dann das erste Casting statt und eine Woche später teilte mir das SF-Team mit, dass sie mich ausgewählt haben. Ich freute mich zwar sehr, begann mir aber auch Sorgen zu machen. Würde ich das wirklich schaffen? Ich koche zwar sehr gerne, aber im Sommer habe ich jeweils wenig Zeit, um Rezepte auszuprobieren. Mit unserem Alp- und Talbetrieb ist es für mich jeweils schwierig, mich zu organisieren. Mein Garten ist in Gstaad und die Alp ist eine gute halbe Stunde davon entfernt. Die meisten Tage in der Woche verbringe ich im Sommer auf der Alp und helfe dort meinem Mann.

Das SF-Team wünschte sich regionale Rezepte für die Sendung. Darauf konnte ich gut eingehen, denn ich bin es gewohnt, mit unseren eigenen Produkten vom Hof zu kochen. Ich musste mir nicht lange überlegen, was ich für meine sechs Landfrauen-Kolleginnen kochen wollte. Zudem ist der Sommer eine ideale Jahreszeit, da gibt es viel Gemüse und Früchte aus dem Garten.

Highlights aus der Filmwoche
Am Montag früh trafen Susanne, Emil und Rolf um 6.15 Uhr auf der Alp ein, um uns beim Käsen zu begleiten. Ich freute mich für sie, dass die Sonne schien. So konnte das SF-Team wunderschöne Bilder von der Morgenstimmung einfangen. Am Nachmittag filmten sie mich beim Bretzeln-Backen am Feuer. Die weniger schönen Bretzeln wollte das Team aufessen. Wenns den Landfrauen dann am Samstag ebenso schmeckt wie ihnen, bin ich froh. Der erste Drehtag war zwar sehr intensiv, aber es machte mir Spass, mit diesem SF-Team zu arbeiten. Wir hatten es sehr lustig zusammen!

Am Dienstag Mittag stand das Familienessen auf dem Programm. Bei herrlichem Wetter konnten wir draussen auf der Terrasse vor dem Bauernhaus essen. Die gemütliche Mahlzeit reichte sogar noch für Emil, Rolf und Susanne. Am Nachmittag bereiteten meine Kollegin Hanni und ich einen «Saanensenf» vor. Diese Spezialität werden wir den Frauen am Samstag in Begleitung anderer Köstlichkeiten zum Apéro servieren. Am Donnerstag war ich sehr glücklich, als ich am Morgen von strahlendem Sonnenschein geweckt wurde: Heute war das Wetter besonders wichtig, denn wir wollten mit dem SF-Team für einen Familienausflug auf den Glacier des Diablerets. Mein Mann Ernst, mein Sohn Thomas, meine Schwiegertochter Katrin und mein kleines Enkelkind Janis begleiteten mich und wir verbrachten einen fantastischen Tag in der schönen Bergwelt. Nach einem Besuch bei den Hochlandrindern am Nachmittag und den letzten Vorbereitungen am Freitag stand plötzlich schon der wichtigste Tag vor der Tür! Die Woche war wie im Flug vergangen und ich freute mich jetzt auf den Besuch der sechs Landrauen, obschon ich gleichzeitig auch sehr nervös war. Hoffentlich klappt alles mit dem Menu! Ich war sehr froh, als am Nachmittag meine beiden Freundinnen Marianne und Esther kamen, um mich beim Kochen und den letzten Vorbereitungen zu unterstützen. Schade, dass nun das Wetter nicht mehr so schön war - es hatte sogar frischen Schnee ganz oben auf den Bergen! Doch der Abend mit meinen sechs Landfrauen-Kolleginnen war dann trotz kühlem Wetter wunderbar. Nach dem Essen fanden wir Zeit, um noch etwas zusammen zu plaudern und den Abend zusammen mit dem SF-Team ausklingen zu lassen. Diese Momente zusammen mit den anderen Frauen und dem Fernsehteam sind etwas vom schönsten an der «Landfrauenküche»! Die Treffen sind stets interessant und sympathisch. Wir haben uns sofort gut verstanden und ich hoffe, dass wir diese schönen Kontakte noch lange behalten werden.

Meine Zusage habe ich inzwischen überhaupt nicht bereut, denn die Begegnungen mit den anderen sechs sympathischen Landfrauen und die Zusammenarbeit mit dem tollen Fernsehteam haben mir sehr Spass gemacht. Rolf Wyss und sein Team haben uns diese Woche mit ihrer professionellen Unterstützung möglichst angenehm gemacht und wir haben viel zusammen gelacht. Vielen herzlichen Dank an Rolf W., Susanne, Emil und Rolf für die tollen Begegnungen. Als sie uns am Sonntag verliessen, war das Haus plötzlich sehr leer. Ich freue mich schon, sie alle und meine sechs Landfrauenkolleginnen im Oktober in Ballenberg wiederzusehen.

Herzliche Grüsse
Elisabeth Raaflaub



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26.8.2009 11:00

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Heidi Ineichen, Wolfhalden AR

Am Sonntag, 5. Juli, kam das Fernsehteam zu uns auf den Hof. Mario, den Redaktor, lernten wir schon vorher kennen. Er besuchte uns drei Mal für die Besprechung der Filmaufnahmen. Stefan, der Kameramann, und Peter, der Tontechniker, vervollständigten das Team.

Landfrauen und Redaktor Mario Knöpfel

Die ganze Familie wurde gefilmt, denn während der Woche waren wir tagsüber nur zu viert gewesen. Reto war im Wochenendurlaub vom WK, Manuela wohnt und arbeitet während der Woche in Romanshorn. Thomas arbeitet auch auswärts und war nur abends zu Hause. Mit Beginn der Sommerferien kamen Patrick und Sandra voll in den Genuss, bei den Filmarbeiten dabei zu sein. Das war auch für sie ein einmaliges Erlebnis. Patrick übernahm meinen Hausfrauenjob. Er kochte, verwöhnte uns mit Kuchen und Kaffee, putzte und schaute im Garten zum Rechten. Sandra half Peter im Stall und übernahm meine anderen täglichen Arbeiten. Das war für mich eine grosse Entlastung. So konnte ich mich in aller Ruhe auf die Dreharbeiten konzentrieren.
Von Anfang an harmonierten das Team und ich sehr gut. Es war ein wunderbares, freundschaftliches Miteinander. Für mich war es ungewohnt, eine Woche lang im Mittelpunkt zu stehen und von drei Männern auf Schritt und Tritt begleitet zu werden. Mit ihrer herzlichen und fröhlichen Art und ihrem grossen Einfühlungsvermögen haben wir es gut gemeistert.
Der Samstag verlief dann nicht mehr so ruhig wie die bisherige Woche. Frühmorgens erschien der Beleuchter. Er war für all die vielen Scheinwerfer und das Licht zuständig. Wenig später kam das zweite Filmteam, das die sechs Landfrauen durch den Tag begleitete. Im ganzen Haus wimmelte es nur noch von Menschen. Vor dem Kochen für meine Gäste hatte ich grossen Respekt. Was ist, wenn es eine Panne gibt? Wenn etwas anbrennt? Ist das Mousse mit der Gelatine auch fest geworden? Meine Ängste waren schlussendlich alle unbegründet. Das Kochen verlief wie am Schnürchen. Hand in Hand arbeiteten Andrea, meine Helferin, und ich in aller Ruhe und Zufriedenheit. Es klappte wunderbar. Evelyne, eine ehemalige Praktikantin von mir, servierte das Essen mit viel Charme. Zum Abschluss sassen alle 22 Beteiligten um den grossen Tisch und liessen den wunderschönen Tag ausklingen.

Ich möchte allen herzlich danken, die mir diese erlebnisreiche, interessante, einzigartige und wundervolle Woche ermöglicht haben.

Ein besonderer Dank geht an Mario, Peter und Stefan. Sie werden mir immer in bester Erinnerung bleiben. Mit ihnen würde ich jederzeit das Ganze nochmals von vorne beginnen.
Speziell danke ich meiner Familie. Ohne ihre Hilfe wäre eine Teilnahme beim Landfrauenkochen nicht möglich gewesen.
Nun ist bei mir der Alltag wieder eingekehrt. Ich freue mich schon auf die Rezepte meiner Kolleginnen. Ich werde sicher einiges ausprobieren und dabei an die schönen Stunden mit den Landfrauen denken.

Wer gibt sein Lieblingsrezept ebenfalls weiter?
Ich freue mich!

Heidi Ineichen



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